Das Bild Nr. 15  Sandgrube in der Heide ist  eine Spachtelarbeit mit Leichtstrukturputz und Acrylfarben. Die Humussäuren im Boden direkt unter dem Heidekraut sind durch die Regenfälle in die Tiefe gewandert und haben sich hier mit Eisensalzen zu einer harten Ortsteinkruste verfestigt.

Schon gewusst?

Auf der Heide blüht ein kleines Blümelein – und das heißt Erika! So ähnlich begann im Zweiten Weltkrieg ein sehr bekanntes Lied. Ein Botaniker könnte darüber gleich zweimal den Kopf schütteln, denn der Mädchenname Erika, die weibliche Ausprägung von Erich, wir ganz anders betont als der Lateinische Pflanzenname Erica – der außerdem nur für unsere Glockenheide gilt. Der große schwedische  Narurforscher Linne`, der das Pflanzreich nach Blütenformen ordnete, rechnete unser Heidekraut zu den echten Erica-Arten. Erst um 1800 stellten Botaniker fest, das Heidekraut ganz andere Blüten hat als diese Arten. Seine sichtbaren violettroten Blüten sind nämlich gar nicht – wie bei der Glockenheide – die Blütenkronen, sondern die Kelchblätter. Seither trägt das Heidekraut den lateinischen  Gattungsnamen  Calluna und ist der einzige Vertreter dieser Gattung. Ja, die Wissenschaft nimmt es sehr genau mit der Erika!  Zu den Heidekrautgewächsen gehören außer der genannten Gattung Calluna die Heidelbeeren, die Preiselbeeren und all die vielen Rhododendronarten sowie die im Winter kahlen Azaleen.