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  Schon gewusst?

  Spechte  lieben  Styropor

  Sie tauchen meist an Giebelwänden ohne Fenster und an Gebäudekanten auf: Kreisrunde, Handgroße Löcher. Betroffen sind ausschließlich  Häuser mit Wärmedämmung, denn nur deren Fassaden klingen so, das sich der Buntspecht berufen fühlt, darin nach Futter zu suchen , eine Nisthöhle zu bauen oder sein Revier zu makieren . Die Dämmerung  klingt beim Klopfen mit dem Schnabel nämlich ähnlich hohl wie morsches Totholz  in das Spechte sonst Ihre  Brut- und Schlafhöhlen schlagen. Besonders leicht  fällt ihnen der Nestbau an Kanten, denn dort können sie sich  auch an einem glatten Putz gut festkrallen. Auch vor Klinkerimitaten lässt der Specht sich nicht aufhalten. Hauptsache es klingt dahinter hohl. Die Löcher in der Dämmung sind nicht nur Kältebrücken, die zu Schimmelbefall in Innenräumen führen können – sie bedrohen auch die Bausubstanz, denn dadurch kann Feuchtigkeit in die Dämmung eindringen. Sie ist  sehr anfällig gegen Nässe.Wenn sie erst einmal drin kann sie kaum mehr entweichen und in den Hohlräumen können sich Milben und Insekten einnisten. Die Schäden müssen so schnell wie möglich beseitigt werden. Brütet ein Vogel in der Fassade darf das Loch nicht mehr veschlossen werden. Man muß sich dann strikt an die Brutzeiten halten und  darf die Vögel nicht vertreiben,
auch dann nicht, wenn Bauschäden drohen!

 

Schon gewusst?

Wenn der Specht an einem trockenen Ast trommelt, der unter dem raschen Schnabelschlag in schwingenden Vibrationen versetzt wird,schallt es über einen Kilometer weit durch den Wald. Ganz besonders begabte Specht-Schlagzeuger haben Instrumente in verschiedener Tonhöhe,die oft wechselweise angeflogen und bedient werden. Nicht selten benutzen sie auch Dachrinnen oder Blechverkleidungen, weil deren Resonanz natürlich noch größer ist. Spechte sind ausgesprochene Einzelgänger und bewohnen ein großes Revier allein. Mit dem Tommeln warnen sie Rivalen. Nur  für kurze Zeit, im März/April, dient es auch dem Anlocken eines „Ehepartners”.
Das Weibchen wird rasch wieder verjagt, manchmal, noch ehe die Brut  flügge ist. Wie manchmal auch im wahren Leben! Dann muß Vater Specht allein  für die Jungen Nahrung heranschaffen,was besonders bei den Schwarzspechten vorkommt.

 Der gesamte Kopfbau der Spechte ist auf  Trommeln und Meißeln abgestimmt. Man muß sich einmal vorstellen, was es bedeutet, mit dem Kopf als Hammer,zehn bis  fünfzehn Schläge pro Sekunde auszuführen – eine Schlagfrequenz, die wir kaum beim Trommeln mit beiden Händen erreichen. Fast alle Schädelknochen sind miteinander verbunden und verstärkt, und so kann unser Klopfmeister wie mit einem Preßlufthammer seine Bäume abklopfen und die dabei entdeckten Insektengänge freilegen. Dann tritt die Zunge in Aktion. Die Enden des sie stützenden Zungenbeins sind an der Stirn  festgewachsen und ziehen um den ganzen  Schnabel herum.

Der Buntspecht, auch Zimmerer im Walde genannt, ist  fertiggestellt und die Seiten des Bildes sind farblich angepasst. Jetzt brauchen die Ölfarben noch einige Zeit zum Trocknen, bis man das fertige Werk aufhängen kann. Später wird noch ein Firnis aufgetragen.

 

Nr. 48 Buntspecht

 

Schon gewusst?

Ein Ölbild darf  frühestens ein halbes Jahr nach seiner Fertigstellung gefirnisst werden. Firnis hat die Aufgabe, das Bild vor Sonne, Wasser usw. zu schützen.

 

 

 

 

 

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